Aktuelles aus der Praxis

25. Juli 2026

Wir machen Sommerferien!


In der Zeit vom 03. bis 18. August 2026 bleibt die Praxis deshalb geschlossen.


Die Vertretung übernehmen:

Praxis Dr. Dillkaute, Letter Str. 37, Coesfeld, Tel.: 02541-70570
(03.08.2026 - 18.8.2026)

Praxis Dr. Heidemann, Lambertiplatz 3, Coesfeld, Tel.: 02541-3785
(10.08.2026 – 18.08.2026)

Praxis Micke, Kleine Viehstraße 26, Coesfeld, Tel: 02541-3082
(03.08.2026 – 07.08.206)


Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Ihre E- Mail/ Ihr Fax zur Zeit nicht weitergeleitet und beantwortet werden kann.


Ab dem 19. August 2026 sind wir wie gewohnt ab 8.00 Uhr wie gewohnt für Sie da!


Ihr Praxisteam Dres. med. Lux

12. Juli 2026

Die Ständige Impfkommisson (STIKO) hat ihre COVID-19-Impfempfehlung überarbeitet!
Jährliche Auffrischimpfung jetzt ab 75 Jahren, bei Risikopatienten und bei beruflichem Risiko.


Die Empfehlung zur Basisimpfung für alle Erwachsenen (einschließlich Schwangeren ohne Grunderkrankungen oder schwangerschaftsassoziierte Komplikationen) fällt nun weg.
Zukünftig gilt die Standardimpfempfehlung für alle ab 75 Jahre. Die Indikationsimpfempfehlung für viele Grunderkrankungen bleibt bestehen (s. unten). Das teilt das Robert Koch-Institut (RKI) im aktuellen „Epidemiologischen Bulletin“ (28/2026) mit.


Die Impfung sollte jährlich bevorzugt im Spätsommer/Frühherbst durchgeführt werden (einmalig pro Saison).


Begründung der Entscheidung der STIKO:
Die STIKO begründet die Entscheidung wie folgt: „Zum Frühjahr 2026 war ein Großteil (> 95 %) der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland mehrfach gegen COVID-19 geimpft und hatte eine oder mehrere SARS-CoV-2-Infektionen durchgemacht. Die so erworbene hybride Immunität schützt im Allgemeinen gut vor schweren COVID-19-Krankheitsverläufen. Außerdem verlaufen SARS-CoV-2-Infektionen mit der seit Anfang 2022 zirkulierenden Omikron-Variante für gesunde Personen überwiegend mild oder asymptomatisch. Eine fortlaufende Boosterung der hybriden Immunität erfolgt durch klinisch inapparente oder milde SARS-CoV-2-Infektionen während des saisonalen Infektionsgeschehens sowie durch indizierte Auffrischimpfungen. Aufgrund der ausgeprägten hybriden Immunität in der Bevölkerung hält die STIKO es nicht mehr für erforderlich, an der vorherigen Empfehlung zum Erlangen der Basisimmunität festzuhalten.


Wer sollte geimpft werden?

Die Empfehlung zur jährlichen COVID-19-Auffrischimpfung bleibt bestehen für:
• Personen im Alter von 75 Jahren
• Bewohnende in Einrichtungen der Pflege sowie Personen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf in Einrichtungen der Eingliederungshilfe
• Personen im Alter 6 Monate bei erhöhter gesundheitlicher Gefährdung für einen schweren COVID-19-Verlauf infolge einer Grunderkrankung (s. u.)
• Schwangere bei erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge einer Grunderkrankung oder schwangerschaftsassoziierter Komplikationen (z. B. Gestationsdiabetes, Hypertonie) ab dem 2. Trimenon
• Personal in Pflegeeinrichtungen mit direktem Kontakt zu Bewohnenden
• Medizinisches Personal mit einem erhöhten tätigkeitsbezogenen Infektionsrisiko für SARS- CoV-2 (z. B. Medizinische Notaufnahme, Intensivstation etc.)
• Medizinisches Personal, das Risikopatientinnen und -patienten betreut (als Risikopersonen gelten hierbei Personen mit den unten aufgeführten Grunderkrankungen)
• Familienangehörige und enge Kontaktpersonen ab dem Alter von 6 Monaten von Personen, bei denen nach einer COVID-19-Impfung keine schützende Immunantwort zu erwarten ist

Zu den Grunderkrankungen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf gehören:
• Chronische Erkrankungen der Atmungsorgane (z. B. COPD)
• Chronische Herz-Kreislauf-, Leber- und Nierenerkrankungen
• Diabetes mellitus und andere Stoffwechselerkrankungen
• Adipositas (BMI ? 30)
• ZNS-Erkrankungen (z. B. chronische neurologische Erkrankungen, Demenz oder geistige Behinderung, psychiatrische Erkrankungen oder zerebrovaskuläre Erkrankungen)
• Syndromale Erkrankungen (z. B. Trisomie 21)
• Angeborene oder erworbene Immundefizienz (z. B. HIV-Infektion, chronisch-entzündliche Erkrankungen unter relevanter immunsupprimierender Therapie, Z. n. Organ- oder Stammzell- transplantation, zellbasierte Therapien)
• Maligne neoplastische Krankheiten
• Schwangerschaftskomplikationen (z. B. Gestationsdiabetes, Hypertonie)
• Langzeitfolgen nach COVID-19 (z. B. Long- oder Post-COVID bzw. Postakutes Infektionssyndrom


Ihr Praxisteam Dres. med. Lux

02. Juli 2026

Hausarztzentrierte Versorgung (HzV) gleicht die anstehenden Nachteile des geplanten Beitragsstabilisierungsgesetzes aus!


Liebe Patientin, lieber Patient,

Sie haben sicherlich von den bereits geplanten Veränderungen „Sparbeschlüssen“ der Bundesregierung, die uns im Gesundheitswesen erwarten, gehört.

Viele Details sind derzeit noch nicht abschließend geklärt.
Nach aktuellem Stand ist jedoch stark davon auszugehen, dass sich die Rahmenbedingungen für die hausärztliche Versorgung in den kommenden Jahren massiv verändern werden wie z.B. ein Patientenbudget mit Obergrenze an Patientenanzahl, des Weiteren sind zudem starke Vergütungskürzungen der erbrachten Leistungen zu erwarten.
Darauf sollten bzw. müssen wir Hausärzte in Kooperation mit Ihnen reagieren.

Unser Ziel ist es, Sie auch weiterhin umfassend und in der gewohnten Qualität zu betreuen. Um dies langfristig sicherzustellen, möchten wir Sie auf die Möglichkeit der Hausarztzentrierten Versorgung (HzV) aufmerksam machen.

Die HzV bietet sowohl Ihnen als Patient-/innen als auch uns als Praxis verschiedene Vorteile und Sicherheiten. Sie ermöglicht eine besonders enge und koordinierte Betreuung und schafft gleichzeitig stabile Voraussetzungen für eine weiterhin hochwertige hausärztliche Versorgung.

Patient-/innen, die bereits an der HzV teilnehmen, profitieren von einem besonderen Bestandsschutz für Leistungen wie z.B. die Gesundheitsuntersuchung alle 2 Jahre und das Hautkrebsscreening kann weiterhin Anspruch genommen werden.

Darüber hinaus besteht aktuell für viele Versicherte noch die Möglichkeit, sich unkompliziert und kostenlos in die HzV einzuschreiben.

Wenn Sie Interesse oder offene Fragen zur Hausarztzentrierten Versorgung haben, sprechen Sie uns gerne an. Unser Team informiert Sie ausführlich und beantwortet Ihre Fragen.

Die Teilnahme an er Hausarztzentrierten Versorgung ist für Versicherte vieler Krankenkassen möglich. Gerne prüfen wir gemeinsam mit Ihnen, ob Ihre Krankenkasse dieses Angebot unterstützt.


Ihr Praxisteam Dres. med. Lux

25. Juni 2026

Hitzeschutz – Herzkreislauf- Erkrankungen - Verhaltenstipps!


Hitzewellen werden gefährlich, wenn über mehrere Tage die Temperatur tagsüber bei über 30°C und es nachts nicht unter 20°C abkühlt. Bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen gilt es dann diese in Medikamente in Ihrer Dosis zu reduzieren oder sogar zu pausieren. Messen Sie rgelmäßig Ihren Blutdruck während einer Hitzewelle. Blutdruckwerte kleiner 110/60 können gefährlich werden. Wir beraten Sie gerne dazu.

Medikamente, die bei Hitze besonders kritisch sein können:
1. Entwässerungsmittel (Diuretika)
Beispiele: Furosemid, Torasemid, Hydrochlorothiazid
Diese Medikamente erhöhen den Flüssigkeitsverlust. Bei Hitze und starkem Schwitzen kann das zu: niedrigem Blutdruck, Schwindel, Kreislaufkollaps, Elektrolytstörungen, Nieren- problemen führen. Daher werden sie bei Hitze oft als erste Medikamente überprüft und gegebenenfalls reduziert.
2. ACE-Hemmer und Sartane
Beispiele: Ramipril, Enalapril, Candesartan, Valsartan
Bei Flüssigkeitsmangel können sie das Risiko für eine Verschlechterung der Nierenfunktion erhöhen.
3. Calciumantagonisten
Beispiele: Amlodipin, Lercanidipin
Da Hitze die Blutgefäße ohnehin erweitert, kann die blutdrucksenkende Wirkung verstärkt werden. Folge können Schwindel und Schwäche sein.
4. Betablocker
Beispiele: Bisoprolol, Metoprolol
Sie werden bei Hitze ebenfalls häufig überprüft, weil sie die Anpassung des Herz-Kreislauf-Systems an Belastung beeinflussen können. Ein abruptes Absetzen kann jedoch gefährlich sein.

Welche Medikamente sollte man normalerweise NICHT einfach absetzen?
In der Regel nicht ohne ärztliche Anweisung absetzen: Blutverdünner wie Apixaban oder Rivaroxaban, Herzrhythmusmedikamente, Medikamente nach Herzinfarkt oder Stent wie ASS/ Clopidogrel.
Ein plötzliches Absetzen kann gefährlicher sein als die Hitze selbst.

Wann sollten Sie sich bei uns melden?
• systolischer Blutdruck wiederholt unter 100 mmHg
• Schwindel beim Aufstehen
• Ohnmacht
• starker Gewichtsverlust innerhalb weniger Tage
• sehr wenig Urin
• Herzrasen oder neue Rhythmusstörungen
• zunehmende Luftnot oder Wassereinlagerungen

Bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind allgemeine Schutzmaßnahmen bei Hitze oft genauso wichtig wie die Medikamente.
Ausreichend trinken:
• Trinken Sie regelmäßig über den Tag verteilt, nicht erst bei Durst.
• Die richtige Trinkmenge hängt von Ihrer Erkrankung ab:
Bei Bluthochdruck ohne Herzschwäche ist meist ausreichendes Trinken wichtig.
Bei Herzschwäche (Herzinsuffizienz) kann eine Trinkmengenbegrenzung bestehen. Halten Sie sich dann an unsere Vorgaben
• Alkohol möglichst vermeiden, da er zusätzlich entwässern kann.
• Körperliche Anstrengungen möglichst in die frühen Morgenstunden verlegen.
• Zwischen etwa 11 und 18 Uhr direkte Sonne meiden.
• Schatten und kühle Räume aufsuchen, Wohnung kühl halten
• Nachts und früh morgens lüften.
• Tagsüber Fenster schließen und verschatten.
• Ventilatoren können helfen; bei extremer Hitze sind Klimaanlagen oft wirksamer.

Blutdruck und Gewicht kontrollieren
• Blutdruck während Hitzeperioden häufiger messen.
• Bei Herzschwäche täglich morgens wiegen.
• Ein rascher Gewichtsverlust kann auf Flüssigkeitsmangel, eine rasche Gewichtszunahme auf Wasseransammlungen hinweisen.

Auf Warnzeichen achten:
Suchen Sie ärztliche Hilfe, wenn folgende Beschwerden neu auftreten oder zunehmen:
• Schwindel oder Ohnmachtsneigung
• Verwirrtheit
• Herzrasen oder Herzstolpern
• Brustschmerzen
• Luftnot
• Sehr wenig Urin
• Starke Schwäche

Ernährung anpassen
• Mehrere kleine, leichte Mahlzeiten statt großer, schwerer Mahlzeiten.
• Wasserreiche Lebensmittel wie Obst und Gemüse bevorzugen.
• Bei starkem Schwitzen kann – sofern keine salzarme Diät verordnet wurde – auf eine
ausreichende Salzaufnahme geachtet werden.

Sprechen sie uns bei Unsicherheiten an!

Ihr Praxisteam Dres. med. Lux

27. Mai 2026

Das geplante GKV- Spargesetz bedroht die hausärztliche Grundversorgung!


Mit dem GKV-Spargesetz greift die Bundesregierung die umfassende hausärztliche Versorgung an und gefährdet so die Existenz der Hausarztpraxen in ganz Deutschland.

Für uns Hausärztinnen, Hausärzte und Praxisteams ist klar: Das können und werden wir so nicht hinnehmen!

Unterstützen Sie unsere Protestkampagne und wenden Sie sich hier direkt an Ihre Bundestagsabgeordneten, um deutlich zu machen, dass unter den geplanten Umstrukturierungen die hausärztliche Versorgung nicht mehr gewährleistet ist!

Worum geht es bei den Protestmaßnahmen?

Aktuell plant die Bundesregierung ein Spargesetz in der gesetzlichen Krankenversicherung, das auch Kürzungen in der hausärztlichen Versorgung vorsieht.
Zwei der vorgesehenen Maßnahmen werden die Hausarztpraxen besonders hart treffen:

1. Die für die hausärztliche Versorgung und das Bestehen vieler Hausarztpraxen sehr wichtigen Hausarztverträge – auch Hausarztzentrierte Versorgung (HZV) oder Hausarztprogramm genannt – sollen finanziell eingeschränkt werden.

2. Zur Stärkung der Hausarztpraxen wurde im vergangenen Jahr beschlossen, dass Hausärztinnen und Hausärzte für die Patientenversorgung vollständig vergütet werden. Diese so genannte Entbudgetierung soll nun in Teilen wieder zurückgenommen werden. Diese Maßnahmen bedrohen auch Ihre Hausarztpraxis.

Mit den finanziellen Einschnitten, die das Spargesetz vorsieht, wird es für uns Hausärztinnen und Hausärzte immer schwieriger werden, die Versorgung wie gewohnt sicherzustellen. Die Folgen für Sie als Patientinnen und Patienten wären: Eine schlechtere hausärztliche Versorgung, weniger Termine und längere Wartezeiten.

Warum sollten Sie mitmachen?
Mit Ihnen gemeinsam wollen wir uns im Rahmen einer Protestkampagne gegen diese Kürzungsmaßnahmen wehren, sodass auch Ihre Versorgung weiterhin gesichert ist. Aktuell ist das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz im parlamentarischen Verfahren – Änderungen sind also noch möglich! Diese Zeit wollen wir nutzen, um die Politik auf die schwierige Lage, in die das Gesetz die Hausarztpraxen bringen würde, aufmerksam zu machen.

Zentrales Element unserer Protestaktionen ist eine E-Mail- Kampagne. Unter www.hausarztpraxen-retten.de können Sie sich an ihre Bundestagsabgeordneten wenden und hier zum Ausdruck bringen, dass Sie mit den Sparplänen nicht einverstanden sind.


Ihr Praxisteam Dres. med. Lux

30. April 2026

Respektvolle, sensibilisierte Gesundheitsversorgung ohne Diskriminierung!

Herzlich willkommen – Ihre Gesundheit in respektvollen Händen -
Offen, kompetent & queerfreundlich


In unserer Praxis sind alle Menschen willkommen – unabhängig von sexueller Orientierung, geschlechtlicher Identität oder Beziehungsform. Wir verstehen, dass queere Patient*innen oft spezifische Bedürfnisse haben und im Gesundheitswesen teils strukturelle Benachteiligung erleben.

Unser Ziel ist es, Ihnen eine sichere, entspannte und diskriminierungsfreie Atmosphäre zu bieten.

Unser Anspruch:
- Respektvolle Ansprache: Wir nutzen den von Ihnen gewünschten Namen und die korrekten Pronomen.
- Offene Kommunikation: Keine Annahmen – wir hören zu. Wir fragen nicht nach „bevorzugten“ Pronomen, sondern einfach nach Ihren Pronomen.
- Sensible Medizin: Wir bieten eine Versorgung, die mitfühlend ist und ein Verständnis für die besonderen Herausforderungen der LGBTQIA+-Community mitbringt.
- Wir respektieren die „Standards of Care for the Health of Transgender and Gender Diverse People”.
- Diskriminierungsschutz: Wir arbeiten aktiv gegen Vorurteile und schaffen einen Safer Space.

Egal ob es um spezifische Gesundheitsfragen, Prävention oder allgemeine medizinische Versorgung geht: Wir sind für Sie da.

Ihr Praxisteam Dres. med. Lux

15. April 2026

Lungenkrebsfrüherkennung (LCS) mit Niedrigdosis- Computertomografie (LDCT) für Patienten/ Patientinnen mit Risikoprofil!


Im Gegensatz zu anderen Krebsfrüherkennungs- Programmen folgt das Lungenkrebsscreening (lung cancer screening, LCS) einem risikobasierten Ansatz:

Es richtet sich gezielt an geeignete Personen mit hohem Lungenkrebsrisiko. Das LDCT-basierte LCS steht Rauchenden im Alter von 50–75 Jahren mit einer Rauchdauer von mindestens 25 Jahren, mindestens 15 Packungsjahren und maximal 10 Jahren Rauchstopp als Krankenkassenleistung offen.

Nutzen der Früherkennung
2023 war Lungenkrebs bei Männern mit 26.614 Todesfällen (22 Prozent) die häufigste und bei Frauen mit 18.349 Todesfällen (17 Prozent) die zweithäufigste krebsbedingte Todesursache und lag somit nur noch knapp hinter Brustkrebs mit 18.527 Todesfällen bei Frauen (17 Prozent).

Gleichzeitig wird das Lungenkarzinom nach wie vor meist erst in fortgeschrittenen Stadien entdeckt, da es zuvor in der Regel keine Beschwerden verursacht. Die 5-Jahres-Überlebensraten liegen je nach Stadium zwischen 5% (Stadium IV) und 70% (Stadium I).

Durch Früherkennungsmaßnahmen (LDCT) ist eine Diagnose bereits in frühen Stadien möglich und führt zu einer signifikanten relativen Reduktion der Lungenkrebsmortalität (Sterblichkeit) um etwa 20% und eine relative Gesamtsterblichkeitsreduktion von 5- 7 %. (NNT 150).

Risiken der Früherkennung
Dies sind Rate an falsch positiven/ negativen Befunden, Überdiagnose, Strahlenbelastung:

Falsch positive Befunde (kontroll- und abklärungsdürftig): 8%.
Falsch negative Befunde: 5%
Überdiagnosen/ Übertherapien: 3%
Strahlenbelastung: 1mSv/LDCT (Vergleich: Jahresstrahlendosis in Deutschland (2,1mSv, Vielflieger (10 mal Frankfurt NY: 1mSv).
Psychische Belastung
Die Gefahr von Fehldiagnosen, Überdiagnosen und Übertherapien werden durch die Wahl geeigneter Klassifikationsalgorithmen, der Nutzung computerbasierter Detektionssysteme wie auch durch eine systematische Zweitbegutachtung kontroll- und abklärungsbedürftiger Befunde reduziert.

Beratung zum Rauchstopp
Ein zentrales Element mit nachhaltigem positivem Einfluss auf die lungenkrebsbedingte Mortalität und die raucherassoziierte Morbidität ist die Integration von Rauchentwöhnungs- programmen.


Wie läuft die Früherkennung ab?

- Aufklärung über das Lungenkrebsscreening, Indikationsstellung

- Überweisung zum Radiologen zum LDCT

- Bei unauffälligem Befund im LDCT: Kontrolle nach 12 Monaten

- Bei kontrollbedürftigem Befund: LDCT nach 3 oder 6 Monaten

- Bei abklärungsbedürftigem Befund: Vorstellung in einer Fallkonferenz mit Lungenrundherdboard in einem Lungenkrebszentrum.


Fazit
Die wissenschaftliche Evidenz zeigt, dass vor allem Personen mit erhöhtem Risiko substanziell vom bundesweiten Lungenkrebs-Screenings mittels LDCT profitieren können.

Weitere Informationen dazu finden Sie auf unserer Homepage unter Dokumente/ Prävention als Kurzversion oder als Langversion des Lungenkrebsscreenings.

Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit


Ihr Praxisteam Dres. med. Lux

21. März 2026

Wir machen Osterferien!


Unsere Praxis ist deshalb in der Zeit vom 30.03.2026 bis zum 10.04.2026 geschlossen.


Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Ihre E- Mail/ Ihr Fax zur Zeit nicht weitergeleitet und beantwortet werden kann.

Rezeptwünsche, Überweisungen und Terminvereinbarungen können wir somit erst ab dem 13.04.2026 wieder annehmen.

Die Vertretung für uns übernehmen:

Herr Ch. Micke, Kleine Viehstr. 26, 48653 Coesfeld, Tel.: 02541-3082
(07.04.2026 bis 10.04.2026)

Dr. van Dyck/ Frau Morawe, 48653 Coesfeld, Friedrich- Ebertstr. 20, Tel.: 02541-3058
(vom 30.03.2026 bis 02.04.2026)

Dr. Heidemann, 48653 Coesfeld, Lambertiplatz 3, Tel.: 02541-3785
(vom 30.03.2026 bis 02.04.2026)

Dr. Kluthe/ Dr. Nemec, 48653 Coesfeld, Markt 1, Tel.: 02541-5277
(vom 07.04.2026 bis 10.04.2026)

Am 13.04.2026 sind wir wieder für Sie da!

Wir wünschen Ihnen schöne Osterstage.

Ihr Praxisteam Dres. med. Roger und Christina Lux

04. Februar 2026

Neu: Anmeldung in der Praxis digital per eEB - elektronische Ersatzbescheinigung

Sie kennen sicher die Warteschlangen beim Einlesen der Krankenkassenkarte in den Arztpraxen. Das lässt sich jetzt ganz einfach vermeiden mit der elektronischen Ersatzbescheinigung (eEB) ihrer Krankenkasse: Melden Sie sich bequem und digital online bei uns an!

Wie das funktioniert, erfahren Sie hier.

Alternativ sind Sie natürlich herzlich eingeladen, persönlich in unsere Praxis zu kommen, um Ihre elektronische Gesundheitskarte (eGK) vor Ort einlesen zu lassen.

Beide Optionen ermöglichen eine reibungslose Abwicklung Ihrer zukünftigen Besuche und eröffnen zugleich die Möglichkeit, elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen (eAU) sowie elektronische Rezepte (eRezepte) zu erhalten.


Bitte beachten Sie: Erst nach Ihrer Anmeldung (einmal im Quartal) – entweder digital oder mit Ihrer Gesundheitskarte - können wir diese für Sie ausstellen.


So nutzen Sie die elektronische Ersatzbescheinigung (eEB) als Versicherungsnachweis:

Wenn Sie zum Beispiel, weil Sie nicht persönlich in die Praxis kommen können, gibt es eine einfache Lösung: die elektronische Ersatzbescheinigung (eEB).
Damit können Sie uns schnell und sicher nachweisen, dass Sie versichert sind und für das laufende Quartal sich bei uns als Patient anmelden wollen.

So funktioniert es Schritt für Schritt:

1. Öffnen Sie die App Ihrer Krankenkasse auf Ihrem Smartphone oder Tablet. Wenn Sie fragen zur Implementierung und Aktivierung Ihrer Krankenkassen-App haben fragen Sie bitte bei Ihrer Krankenkasse nach.

2. Fordern Sie die elektronische Ersatzbescheinigung (eEB) direkt über die App an. Meistens unter “Bescheinigungen” zu finden.

Achten Sie bitte darauf, dass es die elektronische Ersatzbescheinigung ist. Nicht die Ersatzbescheinigung als Fax oder PDF.

3. Geben Sie die Adresse unserer Arztpraxis an, an die die Bescheinigung gesendet werden soll.

KIM- Adresse: praxis-lux-coesfeld@tm.kim.telematik

Eine KIM- Adresse (Kommunikation im Medizinwesen) ist eine hochsichere E-Mail- Adresse, die es im Gesundheitswesen ermöglicht hochsensible medizinische Dokumente sicher und direkt elektronisch zu versenden oder zu empfangen. Der Dokumentenaustausch erfolgt dann über Die Bescheinigung wird automatisch von Ihrer Krankenkasse erstellt und in wenigen Minuten direkt an unsere Praxis übermittelt.

Probieren Sie es einfach aus und schicken uns einfach einmal eine Bescheinigung. Wir freuen uns von Ihnen zu hören!

Vorteile der eEB für Sie
• Kein Kartenverlust-Problem mehr
– Wenn die elektronische Gesundheitskarte (eGK) vergessen, verloren oder defekt ist, bleibt der Versicherungsschutz trotzdem nachweisbar.
• Keine unnötigen Wege zur Praxis
– Die eEB kann digital versendet werden – Sie müssen nicht persönlich erscheinen, nur um Versicherungsdaten vorzulegen. Keine Wartezeiten an der Anmeldung in der Praxis.
• Schnelle und sichere Übermittlung
– Die Bescheinigung wird verschlüsselt und digital direkt von der Krankenkasse an die Praxis übermittelt.
• Einfache Nutzung per App
– Alles läuft bequem über die ePA-App ihrer Krankenkasse auf dem Smartphone oder Tablet.
• Rechtsgültiger Nachweis
– Die eEB ist ein offizieller, rechtlich anerkannter Versicherungsnachweis
• Keine Papierformulare mehr nötig
– Der gesamte Vorgang ist papierlos und umweltfreundlich.
• Sofort eRezepte, eArbeitsunfähigkeitsbescheinigungen möglich
– Wir können Ihnen diese sofort ausstellen, anstatt bisher auf das Einlesen Ihrer Krankenkassenkarte warten zu müssen– ohne Wartezeit auf Nachreichung.
• Ideal für Hausbesuche, Telefonsprechstundensprechstunden oder Besuche im Seniorenwohnheim

Wichtig:
Bitte schicken Sie uns keine PDF-Ersatzbescheinigung per E-Mail oder Fax.

Die elektronische Ersatzbescheinigung kann nur über die App Ihrer Krankenkasse an uns gesendet werden.

Nicht alle Krankenkassen bieten diesen Service an. Fragen Sie im Zweifel direkt bei Ihrer Krankenkasse nach.


Ihr Praxisteam Dres. med. Lux

05. Januar 2026

Frau Kathrin Averkamp verlässt unser Praxisteam zum 31.12.2025!


Unsere Medizinische Fachangestellte, Frau Kathrin Averkamp, verlässt zum 31.12.2025 aus persönlichen und familären Gründen unser Praxisteam, um sich beruflich neu zu orientieren.

Für ihren weiteren beruflichen und persönlcihen Werdegang wünschen wir Ihr und Ihrer Familie alles Gute, viel Glück, Erfolg und Zufriedenheit im neuen beruflichen Umfeld.

Wir danken Ihr herzlich für die engagierte Tätigkeit in unserer Praxis.


Ihr Praxisteam Dres. med. Lux

08. 2026

Unsere Praxis ist am 09.09.2026 aufgrund einer internen Fortbildungsmaßnahme geschlossen!


Sehr geehrte Patientin/ Patient,

Am 09.09.2026 bleibt unsere Praxis aufgrund einer internen Fortbildungsmaßnahme geschlossen.


Die Vertretung für uns übernimmt:

Dr. Heidemann, 48653 Coesfeld, Lambertiplatz 3, Tel.: 02541- 3785


Am 11.06.2026 sind wir wie gewohnt für Sie da!


Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Ihre E- Mail/ Ihr Fax zur Zeit nicht weitergeleitet und beantwortet werden kann.

Ihr Praxisteam Dres. med. Lux

31. Dezember 2025

Alles Gute zum neuen Jahr 2025!


Im Sinne von Hermann Hesse wünschen wir Ihnen alles Gute zum neuen Jahr 2026.

"Alle Natur, alles Wachstum, aller Friede, alles Gedeihen und Schöne in der Welt, braucht Zeit, braucht Stille, braucht Vertrauen."


Ihr Praxisteam Dres. med. Lux

10. Dezember 2025

Blutwert hsCRP zu Früherkennung von Herzkreislauferkrankungen
(insbesondere für Frauen)


Sehr geehrte Patientinen, Patienten
Für Herzkreislauferkrankungen gibt es die bekannten Risikofaktoren wie etwa Rauchen, Übergewicht, Bluthochdruck und Diabetes. Trotzdem erleiden viele Menschen auch ohne diese Risikofaktoren einen Herzinfarkt oder Schlaganfall. Eine neue Studie zeigt jetzt: Ein unterschätzter Entzündungswert im Blut kann bei scheinbar gesunden Frauen auf ein hohes Risiko hinweisen.

Bisher konzentrierte sich die Präventivmedizin auf die die bekannten SMuRFs – die "Standard Modifiable Risk Factors" (zu Deutsch: standardisierte veränderbare Risiko-faktoren). Doch bei fast der Hälfte aller Frauen, die ein Herzkreislaufereignis erleiden, fehlt jeder dieser bekannten Risikofaktoren.

US-Wissenschaftler haben im Rahmen der Women’s Health Study über 12.500 Frauen ohne SMuRFs über drei Jahrzehnte hinweg begleitet. Alle waren zu Beginn der Untersuchung gesund. Entscheidend war ein Wert im Blut: das sogenannte hoch-sensitive C-reaktive Protein (hsCRP) – ein Marker für systemische Entzündungen.

Normwert: < 1,0 mg/l

Das Risiko für eine kardiovaskuläre Erkrankung steigt mit steigenden hsCRP-Konzentrationen. Patienten, die einen hsCRP-Wert von 1,01 bis 3,0 mg/l aufweisen, haben ein mittelgradiges Risiko, während Patienten mit einem hsCRP-Wert von mehr als 3,01 mg/l ein deutlich erhöhtes Risiko aufweisen.

Besonders Patienten mit folgenden Merkmalen zeigen erhöhte hsCRP-Werte:

• Raucher
• BMI > 30
• metabolisches Syndrom
• Diabetes mellitus Typ 2
• orale Kontrazeptiva
• Hormonersatztherapie
• Schwangerschaft
• Autoimmunerkrankungen

Das Ergebnis war eindeutig: Frauen mit einem hsCRP-Wert über 3 mg/l hatten trotz ihres ansonsten gesunden Lebensstils ein

77 Prozent höheres Risiko, im Laufe ihres Lebens an einer koronaren Herzkrankheit zu
erkranken, ein
39 Prozent höheres Risiko für einen Schlaganfall,
• und ein um 52 Prozent erhöhtes Risiko für ein schweres kardiovaskuläres (Herz-Kreislauf)
Ereignis insgesamt – verglichen mit Frauen mit niedrigen hsCRP-Werten.

Die Studie zeigte: Still verlaufende Entzündungsprozesse – sichtbar am erhöhten hsCRP – sind bei diesen Frauen ein eigenständiger Risikofaktor. Besonders alarmierend: Vielen der betroffenen Frauen wird in Vorsorgeprogrammen ein niedriges Risiko zugeschrieben. Sie erhalten daher keine präventive Behandlung.

Cholesterinsenker zeigt Wirkung:
Andere Studienergebnisse, die miteinbezogen wurden, zeigten, dass eine Behandlung mit dem Cholesterinsenker Rosuvastatin das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen um 38 Prozent senken konnte – selbst dann, wenn die Cholesterinwerte eigentlich nicht behandlungsbedürftig erhöht erschienen, aber der hsCRP- Wert erhöht war.

Die Forscher fordern deshalb, hsCRP bei Frauen deutlich früher und gezielter zu messen – idealerweise bereits ab dem mittleren Lebensalter, etwa ab 40 Jahren. Denn: Werden Frauen mit erhöhtem hsCRP- Werten, die aber sonst gesund sind, rechtzeitig erkannt, lassen sich gezielte präventive Maßnahmen einleiten – etwa mit Statinen, aber auch durch intensivere Lebensstilmaßnahmen.

Somit erscheint es sinnvoll eine einmalige Messung des hsCRP ab dem 40. Lebensjahr, insbesondere bei Frauen, dann mit Lipoprotein-a und LDL- Cholesterin, HDL- Cholesterin und Non- HDL- Cholesterin, vornehmen zu lassen.

Die Messung des hsCRP ist leider keine Krankenkassenleistung.

Nach Mass General Brigham, die die Daten der Women´s Health Study neu analysierten.
Vorstellung auf dem Kongress der ESC in 09/2025, veröffentlicht im European Heart Journal in 09/2025


Ihr Praxisteam Dres. med. Lux

20. November 2025

STIKO empfiehlt Herpes- Zoster- Impfung bei Risikofaktoren schon ab 18 Jahren!


Die Ständige Impfkommission passt ihre Indikationsimpfempfehlung an und rät zur Impfung mit dem Totimpfstoff gegen Herpes Zoster (HZ) jetzt auch bei Personen über 18 Jahren mit Risikofaktoren.

Die Impfung mit dem Totimpfstoff gegen Herpes Zoster erfolgt durch zwei Impfstoffdosen im Abstand von zwei bis sechs Monaten.

Bisher hat die Ständige Impfkommission (STIKO) die Impfung mit dem Herpes- Zoster-Subunit-Totimpfstoff (Shingrix®) für Menschen ab 60 Jahren und bei Menschen mit Risikofaktoren ab 50 Jahren empfohlen.

Nun hat die Kommission die aktuelle Evidenzlage evaluiert und rät jetzt bei Menschen mit Risikofaktoren bereits ab 18 Jahren zur Impfung.

• Für immunsupprimierte Personen,
• für Personen mit Autoimmunerkrankungen sowie
• für Personen mit schweren Ausprägungen von spezifischen chronischen
Grunderkrankungen

besteht laut STIKO unabhängig vom Alter ein erhöhtes Risiko, an HZ zu erkranken. Im Vergleich zu Immungesunden haben diese Personen ein erhöhtes Risiko für schwere Krankheitsverläufe sowie für HZ-Rezidive und Folgeerkrankungen wie post-herpetische Neuralgie (PHN). Durch die Indikationserweiterung kann die Häufigkeit dieser Komplikationen und Folgeerkrankungen reduziert werden.

Im Einzelnen nennt die STIKO Personen mit bzw. nach:


• Hämatopoetischer Stammzelltransplantation (HSZT),
• zellbasierten Therapien,
• solider Organtransplantation,
• immunsuppressiver Medikation (z.B. Rituximab, Januskinase-(JAK-)Inhibitoren,
Anifrolumab, zytostatischer Chemotherapie),
• malignen neoplastischen Krankheiten,
• HIV-Infektion,
• rheumatoider Arthritis,
• systemischem Lupus erythematodes,
• chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen,
• COPD oder Asthma,
• chronischer Niereninsuffizienz,
• Diabetes mellitus.


Empfehlungen zur HZ-Impfung bei Menschen mit Risikofaktoren - Empfehlung gilt nicht bei unkomplizierter Grunderkrankung.

Die STIKO weist darauf hin, dass die Indikationsgruppen der Empfehlung in Abhängigkeit von der zugrundeliegenden Erkrankung ein unterschiedlich hohes Risiko aufweisen, an HZ zu erkranken.

“Am höchsten ist das Risiko bei Personen mit angeborener oder erworbener Immundefizienz (z.B. Patientinnen und Patienten nach hämatopoetischer Stammzelltransplantation sowie bei Personen mit bestimmten Autoimmunerkrankungen (z. B. systemischer Lupus erythematodes) oder deren Therapien (z.B. Rituximab).”

Aber auch bei Personen mit schweren Ausprägungen von chronischen Grunderkrankungen (z.B. chronische Nierenerkrankung, Diabetes mellitus) sei das Risiko im Vergleich zur Normalbevölkerung erhöht. Insbesondere in dieser Personengruppe profitieren nach Einschätzung der STIKO vor allem diejenigen, deren Grunderkrankung nicht gut kontrolliert ist oder die aufgrund einer Multimorbidität besonders HZ-gefährdet sind.

Die STIKO stellt klar, dass leichte oder unkomplizierte bzw. medikamentös gut kontrollierte Formen chronischer Erkrankungen bei Personen zwischen 18 und 59 Jahren nicht mit einem deutlich erhöhten HZ-Risiko verknüpft und daher nicht von der Empfehlung umfasst sind.


Ihr Praxisteam Dres. med. Lux

07. November 2025

Neue Impfempfehlung der STIKO für eine Meningokokkenimpfung ( Hirnhautentzündung) - Kindes- Jugendalter!


Die STIKO (Ständige Impfkommission) empfiehlt nun allen Kindern und Jugendlichen im Alter von 12 bis 14 Jahren eine Impfung gegen Meningokokken der Serogruppen A,C,W und Y.

Gleichzeitig entfällt die bisherige Standardimpfempfehlung gegen Meningokokken C für Kleinkinder im zweiten Lebensjahr einschließlich der bislang empfohlenen Nachholimpfungen bis zum Alter von 18 Jahren.

Kinder und Jugendliche im Alter von 15 bis 19 Jahren haben neben Säuglingen im Vergleich zu anderen Altersgruppen das höchste Risiko für invasive Meningokokken-Erkrankungen der Serogruppen A, C, W und Y. „Der Impfzeitpunkt der jetzigen Impfempfehlung mit 12 bis 14 ist so gewählt, dass die Kinder und Jugendlichen geimpft werden, bevor dann dieser Krankheitsgipfel auftritt.

Die Impfung schützt aber nicht nur die Geimpften selbst, sondern reduziert zugleich die Erregerzirkulation in der gesamten Bevölkerung. Von der Impfung ist bekannt, dass sie nicht nur vor der invasiven Erkrankung schützt, sondern gleichzeitig auch die Kolonisationsrate senken kann. Da Jugendliche die höchste Meningokokken-Besiedlung aller Altersgruppen aufweisen, wird durch ihre Impfung der größte indirekte Effekt auf die Reduzierung von invasiven Meningokokken-Erkrankungen der Serogruppen ACWY in Deutschland erwartet.

Zudem ist die Jugendgesundheitsuntersuchung J1/ J2 eine gute Gelegenheit, die Impfung durchzuführen. Die Verabreichung kann zeitgleich mit den weiteren von der STIKO empfohlenen Impfungen für diese Altersgruppe erfolgen (Tdap-IPV- und HPV-Impfung).

Die Impfung wird unabhängig vom Impfstatus empfohlen:
Jugendliche zwischen 12 und 14 sollten sie einmalig erhalten, ganz unabhängig davon, welche anderen Meningokokkenimpfungen sie im Kleinkindalter erhalten haben.


Ihr Praxisteam Dres. med. Lux

27. Oktober 2025

Zunehmende COVID- 19 Infektionen (Corona- Infektionen)!


Wir beobachten seit einigen Tagen wieder zunehmende Infektionen der oberen Atemwege mit COVID- 19.

Seien Sie achtsam und verwenden Sie bei Symptomen wieder Antigen- Selbsttests. Diese gibt es kostengünstig für ca. 2 bis 3 Euro als sogenannter Vierfachtest auf Corona, Influenza A/B und RS- Virus.

Bei Infektion:

Halten Sie bitte Ruhe ein, messen Sie bitte Fieber, trinken Sie bei Fieber mehr.

Zur Behandlung Ihrer Symtome raten wir Ihnen zur folgenden medikamentösen Therapie:

QTC-Med. (frei verkäufliche "Grippe-Medikamente):
Sinnvoll ist die Einnahme von Vitamin D3 2000 IE einmal täglich über 2 Wochen (z.B. Vitagamma D3 2000 IE) mit
Zink 25 mg einmal täglich über 2 Wochen (Zinkorot 25 mg): es mildert die Symptome und beschleunigt den Heilungsverlauf.

Fieber, Gliederschmerzen, Kopfschmerzen: Paracetamol® 500 mg bis zu 3 mal 1-2 Tbl/die; Ibuprofen akut 400 mg 3 mal 1-2/die.

Schleimlöser: ACC® akut 600 mg BT 1 mal tgl. oder Bronchipret®Tropfen: 3 mal tgl. 2,6 ml,

Bei zu starkem Hustenreiz: Silomat Trpf. bis zu 4 mal 30 pro Tag.

Bei Halsschmerzen: Trachilid® Lutsch-Tabl. 4 mal 1 bis 6 mal 1 Lutsch-Tbl. pro Tag.

Zum Inhalieren bei quälendem Husten: Soledum Balsam 2 bis 3 mal täglich.

Bei Schnupfen oder verlegter Nase: Nasix Nasenspray 1 bis 3 mal täglich, aber bitte nicht länger als 10 Tage.

Der Heilungsprozess kann bis zu 2 Wochen dauern (meist jedoch 7- 10 Tage).

Nochmals melden sollten Sie sich bei:
anhaltendem Fieber, Luftnot, Schmerzen beim Atmen, Herzkreislaufproblemen, erneuter Verschlechterung im Verlauf oder bei Unsicherheiten im Krankheitsverlauf.

Ihr Praxisteam Dres. Lux

14. Oktober 2025

Chronische Nierenerkrankung -
WHO ernennt neue globale Volkskrankheit!


Chronische Nierenkrankheit: Viele Betroffene wissen lange nichts von ihrer Erkrankung.
Die WHO stuft Nierenerkrankungen (CKD, Chronic Kidney Disease) jetzt als globale Gesundheitsgefahr ein. Auch in Deutschland sind Millionen betroffen – viele ohne Diagnose.


Wir begrüßen diese Entscheidung sehr.


Nierenerkrankungen zählen zu den tödlichsten Krankheiten.
Bereits heute sind weltweit rund 674 Millionen Menschen betroffen. Bis 2050, so die Prognose, wird CKD auf Platz fünf der häufigsten Todes-ursachen rücken.

Tückisch ist: Die CKD entwickelt sich schleichend, meist ohne spürbare Symptome. Oft wird sie erst entdeckt, wenn die Nierenfunktion bereits stark eingeschränkt ist. In Deutschland lebt laut Schätzungen mehr als jeder Zehnte mit einer CKD. Dabei könnte man durch frühes Handeln viele Folgezustände verhindern, sagen Fachleute der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN).

Wir fordern ein umfassendes Konzept für Prävention, Früherkennung und bessere Versorgung.

Zu den häufigsten Auslösern von CKD zählen Diabetes, Bluthochdruck und starkes Übergewicht.

Die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen sind enorm. Allein im Jahr 2020 entstanden in Deutschland durch CKD über 24 Milliarden Euro an Gesundheits-kosten. Das entspricht fünf Prozent der Gesamtausgaben. Bereits bei leicht eingeschränkter Nierenfunktion steigen die Kosten um das 2,8-fache gegenüber gesunden Menschen.

Besonders teuer wird es, wenn Patienten zur Dialyse müssen: Eine solche Behandlung kostet pro Jahr rund 60.000 Euro – pro Patient. Diese Ausgaben könnte man durch Früherkennung und den Einsatz neuer Medikamente senken.

Für viele wichtige Funktionen im Körper verantwortlich: Die Nieren regulieren den Flüssigkeitshaushalt und die Ausscheidung von Stoffwechselprodukten.

Die Früherkennung ist entscheidend.
Auch die WHO fordert deshalb Investitionen in Prävention, Früherkennung und Forschung.

Die hausärztliche Versorgung spielt eine zentrale Rolle bei der Früherkennung, .Sobald die sogenannte eGFR (ein Maß für die Nierenfunktion) unter 60 fällt oder andere Warnzeichen auftreten, sollten Betroffene sich weiter diagnostizieren und behandeln lassen.

Zur Früherkennung der CKD empfehlen wir Ihnen bei uns eine Früherkennung bestehend aus eGFR- und UACR- Bestimmung (Urin- Albumin- Creatinin- Ratio im Urin).


Mit freundlichen Grüßen

Ihr Praxisteam Dres. med. Lux

03. Oktober 2025

Wir machen Herbstferien!


Unsere Praxis ist deshalb in der Zeit vom 13.10.2025 bis zum 24.10.2025 geschlossen.


Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Ihre E- Mail/ Ihr Fax zur Zeit nicht weitergeleitet und beantwortet werden kann.

Rezeptwünsche, Überweisungen und Terminvereinbarungen können wir somit erst ab dem 27.10.2025 wieder annehmen.

Die Vertretung für uns übernehmen:


Dr. Heidemann, Lambertiplatz 3, 48653 Coesfeld, Tel.: 02541-3785
(vom 13.10.2025 bis 17.10.2025)

Dr. Micke, Kleine Viehstr. 26, 48653 Coesfeld, Tel.: 02541-3082
(vom 13.10.2025 bis 23.10.2025)

Dres. Morawe/ van Dyck, Friedrich- Ebertst. 20, 48653 Coesfeldd, Tel. 02541-3058
(vom 13.10.2025 bis24.10.2025)


Am 27.10.2025 sind wir wieder für Sie da!

Wir wünschen Ihnen schöne und noch etwas warme Herbsttage.

Ihr Praxisteam Dres. med. Roger und Christina Lux

20. September 2025

Blutwert Lipoprotein(a) zur Früherkennung von Herzkreislauferkrankungen


Für Herzkreislauferkrankungen gibt es die bekannten Risikofaktoren wie etwa Rauchen, Übergewicht, Bluthochdruck und Diabetes. Trotzdem erleiden viele Menschen auch ohne diese Risikofaktoren einen Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Lipoprotein(a) erhöht das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall

Der Normwert für die Lp(a)-Obergrenze wird üblicherweise mit 30 mg/dl (75 nmol/l) angegeben. Ab einem Lp(a)-Wert von > 30 mg/dl (75 nmol/l) wird von einem zweifach erhöhten Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall (kardiovaskuläres Risiko) ausgegangen. Ist der Lp(a)- Wert > 30 mg/dl (75nmol/l) und zusätzlich der LDL- Cholesterin- Wert > 150 mg/dl ist das Risiko sechsfach erhöht. Ab Werten > 270 mg/dl (430 nmol/l) spricht von einem sehr hohen Risiko.

Einmal im Leben sollte deshalb jeder seinen Lipoprotein(a)-Wert im Blut bestimmen lassen. Der Wert bleibt, weil angeboren, in der Regel das ganze Leben konstant. Bei Werten im Graubereich zwischen 30 und 50 mg/dl ist eine erneute Untersuchung zu einem späteren Zeitpunkt jedoch durchaus sinnvoll, denn in bis zu 60% steigt der Wert in den Bereich mit hohem Risiko. Dies geschieht besonders häufig in und nach den Wechseljahren. Auch Erkrankungen der Niere oder der Leber können ebenso wie Medikamente zu einer Änderung des Lipoprotein(a)-Wertes führen.

Lipoprotein(a) besteht aus einem LDL-Cholesterin-Partikel, an das ein Glykoprotein, das Apolipoprotein(a) gebunden ist. Ebenso wie das LDL-Cholesterin dringt Lipoprotein(a) in die Gefäßwand ein und führt somit zu Verkalkungen der Gefäße und erhöht somit das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall oder Durchblutungsstörungen der Beingefäße. Lipoprotein(a) gilt dagegen nicht mehr als Risikofaktor für Thrombosen. Man hatte dies über viele Jahre befürchtet. Patienten mit hohen Lp(a)-Spiegel haben kein erhöhtes Risiko für Thrombosen oder Lungenembolien. Auch die Häufigkeit von Krebs wird von Lipoprotein(a) nicht beeinflusst
Das Risiko für eine kalzifizierende Verengung der Aortenklappe (Aortenklappenstenose) ist dagegen erhöht. Diese Erkrankung kann unkompliziert mit einer Ultraschalluntersuchung des Herzens ( Echokardiographie) ausgeschlossen werden.
Die Höhe des Lipoprotein(a) ist nicht von der Ernährung abhängig und momentan noch durch keine Medikamente zu beeinflussen.

Bei Patienten mit erhöhten LP(a)-Spiegel sollten deshalb andere Risikofaktoren wie Blutdruck oder LDL-Cholesterin möglichst optimal eingestellt werden. Der LDL-Cholesterinwert sollte je nach den Befunden im Herz-Gefäß-Check auf Werte zwischen 55-100 mg/dl abgesenkt werden. Jährliche Kontrollen der Gefäße mit Ultraschall sind empfehlenswert.

Da bei vielen Menschen mit zunehmendem Alter mehrere Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorliegen, ist das oberste Ziel, diese Risikofaktoren konsequent, effektiv und kontrolliert zu behandeln.

Dies betrifft neben der Cholesterin-Fettstoffwechselstörung vor allem
• Bluthochdruck (arterielle Hypertonie)
• Diabetes mellitus
• Rauchen
• Übergewicht
• Bewegungsmangel

Als Therapie kommt neben der Behandlung der Risikofaktoren (s. oben ) eine medikamentöse Therapie mit Statinen und/ oder Ezetemib, Bempedoinsäure oder PCSK9-Hemmer infrage, die auch zu einer Senkung von Lp(a) um 20-30% führen können. In ganz seltenen Fällen sind wöchentliche Blutwäschen mit der Lipidapharese notwendig.

Bei einer Lipidapharese wird das Blut über eine Armvene aus dem Körper herausgeleitet und nach der Entfernung des LDL-Cholesterins oder des LP(a) über eine zweite Armvene dem Blutkreislauf wieder zugeführt. Lipidapharese kommen nur bei Patienten mit einem LDL über 100 mg/dl der Lp(a) über 60 mg/dl und schon fortschreitenden Gefäßverkalkungen zur Anwendung, wenn alle andere Maßnahmen zuvor ausgeschöpft worden sind . Mit der Lipidapharese können LDL und Lp(a) um 60?% absenken. Meist erhalten die Patienten einmal wöchentlich eine Blutwäsche. Die Behandlungskosten sind sehr hoch und betragen durchschnittlich 50.000 € pro Jahr.


Die Bestimmung von Lipoprotein(a) ist leider noch keine Kassenleistung.


Ihr Praxisteam Dres. med. Lux

07. September 2025

Die neuen Impfstoffe gegen Influenza und COVID- 19 (BionTech/ Pfizer) für die Saison 2025/2026 sind ab dem 16.09.2025 in unserer Praxis erhältlich!


Für die Saison 2025/2026 empfiehlt die STIKO (Ständige Impfkommission) allen Menschen > 60 Jahren und Menschen mit Risikofaktoren für einen schweren Verlauf die jährliche Auffrischimpfung gegen Influenza (Grippe) und COVID- 19.


Darüber empfiehlt die STIKO auch die RSV- Impfung (Respiratorisches Synzytial- Virus) für Personen ab 75 Jahren und für Personen ab 60 Jahren mit bestimmten bestimmten Risikofaktoren wie chronische Erkrankungen (z.B. Lungenerkrankungen, Herz- Kreislauferkrankungen, Nierenerkrankungen, Diabetes mellitus, neurololgische Erkrankungen, Immunschwäche) und Menschen, die in Pflegeeinrichtungen leben.


Impftermine:
dienstags und donnerstags zwischen 15.00 und 17.30 Uhr und
montags bis freitags von 8.00 bis 8.30 Uhr


Eine Terminvereinbarung ist notwendig und bringen Sie bitte Ihr Impfbuch mit!


Ihr Praxisteam Dres. med. Lux

01. September 2025

Neue Auszubildende zur Medizinischen Fachangestellten in unserem Team!


Wir freuen uns Sophia Mars als Auszubildende zur Medizinischen Fachangestellten (MFA) in unserem Praxisteam aufnehmen zu können.


Wir wünschen auch Ihr viel Erfolg in der Ausbildung und vor allem Freude an der Arbeit.


Ihr Praxisteam Dres. med. Lux

30. August 2025

Unser Praxisteam hat Zuwachs bekommen - Frau Johanna Lopes (ehemals Kummer) ist bis auf weiteres in Mutterschutz/ Elternzeit!


Wir freuen uns mit ihr und ihrer Familie über die Ankunft Ihres Babys und wünschen alles Gute, Gesundheit, Liebe und viel Glück.

Wir freuen uns auf ihre Rückkehr ins Praxisteam.


Ihr Praxisteam Dres. med. Lux

28. August 2025

Fragen zur elektronischen Patientenakte (ePA für alle)?


Wir können auch nicht alles wissen, deshalb:


Die Krankenkassen sind gesetzlich dazu verpflichtet, ihre Versicherten umfassend über die „ePA für alle“ zu informieren – unter anderem zu:

- der Funktionsweise der „ePA für alle“

- der selbstbestimmten und eigenverantwortlichen Nutzung der „ePA für alle“ durch Versicherte ab
Vollendung des 15. Lebensjahrs

- der Einrichtung/dem Widerspruch der Bereitstellung/der Löschung der „ePA für alle“

- der Datenverarbeitung und -übermittlung in der „ePA für alle“ und

- der Möglichkeit der Beschränkung des Zugriffs auf Daten in der „ePA für alle“.


Mit freundlichen Grüßen

Ihr Praxisteam Dres. med. Lux

14. Juli 2025

Wir machen Sommerferien!


Unsere Praxis ist deshalb in der Zeit vom 08.08.2025 bis zum 26.08.2025 geschlossen.


Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Ihre E- Mail/ Ihr Fax zur Zeit nicht weitergeleitet und beantwortet werden kann.


Rezeptwünsche, Überweisungen und Terminvereinbarungen können wir somit erst ab dem 27.08.2025 wieder annehmen.


Die Vertretung für uns übernehmen:


Dr. Kluthe/ Dr. Nemec, Markt 1, 48653 Coesfeld, Tel.: 02541- 5277
(In der Zeit vom 18.08.2025 bis 26.08.2025)

Praxis Dr. Ch. Micke, Kleine Viehstr. 30, 48653 Coesfeld, Tel.: 02541-3082
(In der Zeit vom 11.08.2025 bis 26.08.2025)

Dr. Nagel/ Dr. Walter, 48653 Coesfeld, Daruperstr. 2, Tel.: 02541-2000
(In der Zeit vom 18.08.2025 bis 26.08.2025)

Dr. Dilkaute/ Dr. Philipp/ Dr. Dahmen-Toppe, Letterstr. 37, Tel.: 02541-70570
(In der Zeit vom 08.08.2025 bis 26.08.2025)

Am 27.08.2025 sind wir wieder für Sie da!


Wir wünschen Ihnen schöne und warme Sommertage.

Ihr Praxisteam Dres. med. Roger und Christina Lux

07. Juli 2025

DMP- Osteoporose bei uns gestartet!


Ab sofort können Sie bei uns am DMP- Osteoporose teilnehmen.

Ein Disease-Management-Programm (DMP) ist ein strukturiertes Behandlungsprogramm für chronisch kranke Menschen. Auch für Patientinnen und Patienten mit einer Osteoporose gibt es ein solches Programm. Es wird individuell erstellt und unterstützt Sie im Umgang mit Ihrer Erkrankung. Sie erhalten eine koordinierte ärztliche Betreuung und lernen, wie Sie im Alltag Symptome lindern und Ihre Gesundheit fördern können.

Das DMP Osteoporose ist ein individuelles Behandlungsprogramm, das sich nach dem Krankheitsverlauf, den Symptomen, Risikofaktoren und Bedürfnissen jedes Einzelnen richtet. Es umfasst zum Beispiel Trainingsprogramme, Medikamente sowie die Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Das DMP Osteoporose optimiert zudem die Zusammenarbeit zwischen uns und den behandelnden Orthopäden, um eine bestmögliche Behandlung bieten zu können.

Das Behandlungsprogramm zielt darauf ab, osteoporosetypischen Beschwerden vorzubeugen, bestehende Beschwerden zu lindern, Knochenbrüche und das Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern und Ihre Lebensqualität zu erhalten oder zu verbessern.

Vorteile des DMP Osteoporose:

Wir informieren Sie darüber, welche Veränderungen im Lebensstil erforderlich beziehungsweise empfehlenswert sind und welche medizinischen Behandlungsmöglichkeiten es gibt.

Zu den möglichen Maßnahmen gehören zum Beispiel:

- Trainingsmaßnahmen
Körperliche Aktivität ist enorm wichtig, um einer Osteoporose vorzubeugen, und empfiehlt die Teilnahme an geeigneten Trainingsmaßnahmen wie Gleichgewichts-, Koordinations-, Reaktions- oder Kraftsteigerungstraining. Auch ein sogenanntes High-Impact-Training – zum Beispiel Laufen, Seilspringen oder intensive Aerobic-Übungen – kann sinnvoll sein, um die Knochenmasse zu erhalten. Wichtig sind Massnahemen um Stürzen vorzubeugen.

- Behandlung mit speziellen Osteoporose-Medikamenten
Jeder oeteoporaose Errankte erhält eine auf Ihre Erkrankung zugeschnittene Behandlung mit Medikamenten an. Dafür stehen ihr oder ihm mehrere Möglichkeiten zur Auswahl: Medikamente, die einen weiteren Knochenabbau verringern sowie solche, die den Knochenaufbau fördern. Auch eine Nahrungsergänzung mit Kalzium und Vitamin D kann sinnvoll sein.

- Heil- und Hilfsmittel
Bei Bedarf beräaten wir Sie auch über eine zweckmäßige Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln wie beispielsweise Gehhilfen und Orthesen.

- Reha-Maßnahmen
Bei Komplikationen oder Folgeerkrankungen der Osteoporose prüft wir, ob Sie von einer Rehabilitationsleistung profitieren können. Reha-Maßnahmen kommen insbesondere infrage, um die Erwerbsfähigkeit zu erhalten, eine Pflegebedürftigkeit zu vermeiden oder zu vermindern sowie Benachteiligungen durch die Osteoporose und deren Begleit- und Folgeerkrankungen zu vermeiden oder ihnen entgegenzuwirken. Ziel ist immer, dass Sie möglichst selbstbestimmt leben können.

- Mitbehandlung durch Fachärztinnen oder Fachärzte
Zusammen mit Ihen prüfen wir außerdem, ob eventuell eine Behandlung in einer qualifizierten Facharztpraxis sinnvoll wäre. Das passiert zum Beispiel in Fällen, in denen eine erneute Knochendichtemessung nötig ist, bei Verdacht auf einen akuten Wirbelbruch oder bei chronischen Schmerzen.

- Das DMP- Osteoporose ist im Leistungskatalog der Krankenkassen enthalten, wenn Sie eine osteoprosebedingte Fraktur erltten haben und Sie älter als 50 Jahre sind (Frauen)/ 60 Jahre (Männer sind). Das DMP ist kostenfrei und freiwillig. Auf Wunsch können Sie Ihre Teilnahme jederzeit beenden.

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, sprechen Sie uns gerne an.

Ihr Praxisteam Dres. med. Lux

01. Juli 2025

Die HÄVG AG und die HÄVG Rechenzentrum GmbH verschmelzen zum 1. Juli 2025!!


Die HÄVG AG und die HÄVG Rechenzentrum GmbH verschmelzen zum 1. Juli 2025zu einem gemeinsamen Unternehmen, das unter dem Namen HÄVG auftreten wird. Für Patienten ändert sich durch die Fusion nichts. Die HÄVG wird weiterhin als Dienstleister für Hausärztinnen und Hausärzte im Bereich der hausarztzentrierten Versorgung (HzV) tätig sein.

Was bedeutet die Fusion für Patienten?
Stärkung der HzV: Die Verschmelzung soll die hausarztzentrierte Versorgung weiter stärken und die Zusammenarbeit zwischen Hausärzten und der HÄVG verbessern.
Zentrale Anlaufstelle: Patienten haben weiterhin eine zentrale Anlaufstelle für Fragen rund um die HzV bei ihrem Hausarzt und der HÄVG.
Verbesserte Prozesse: Die interne Verschmelzung soll Prozesse optimieren und die Effizienz der Dienstleistungen für Hausärzte und letztendlich für die Patienten verbessern.

Hintergrund:
Die Hausärztliche Vertragsgemeinschaft (HÄVG) AG ist eine Organisation, die Hausärzte bei der hausarztzentrierten Versorgung unterstützt. Die HÄVG Rechenzentrum GmbH erbringt IT-Dienstleistungen für die HÄVG AG. Durch die Verschmelzung werden diese beiden Bereiche unter einem Dach zusammengeführt, um die Zusammenarbeit zu vereinfachen und Prozesse zu optimieren. Die hausarztzentrierte Versorgung (HzV) ist ein alternatives Versorgungssystem, bei dem Patienten einen Hausarzt als Lotsen durch das Gesundheitssystem wählen. Dies soll eine koordinierte und umfassende Versorgung gewährleisten.

Ihr Praxisteam Dres. Lux

30. Juni 2025

Starker Anstieg von weißem und schwarzen Hautkrebs in Deutschland. Nutzen Sie bitte das Hautkrebs- Screenung!


Im Jahr 2023 erkrankten am schwarzen Hautkrebs (Melanom) 417.000 Menschen. An weißem Hautkrebs (Basaliom) erkrankten 1.800.000 Menschen. In 2005 waren es noch 188.000 bzw. 630.000.

Somit hat sich seit 2005 die Rate an schwarzem Hautkrebs verdoppelt, an weißem Hautkrebs sogar verdreifacht.

Besonders davon betroffen sind Menschen ab dem Jahrgang 1958 bis 1970.

Hier werden die Späfolgen von Sonnenbränden aus früheren Zeiten sichtbar, als Sonnenbaden ohne aus ausreichenden Schutz vor UV- Strahlung weit verbreitet war.

Bitte nehmen Sie das regelmäßige Hautkrebs- Screening (alle 2 Jahre) bei uns oder einem Hautarzt wahr.


Ihr Praxisteam Dres. med. Lux

16. Juni 2025

Unsere Praxis ist am 20.06.2025 geschlossen!


Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Ihre E- Mail/ Ihr Fax / Ihr telefonischer Rezept- Überweisungswunsch zur Zeit nicht weitergeleitet und beantwortet werden kann.


Rezeptwünsche, Überweisungen und Terminvereinbarungen können wir somit erst ab dem 23.06.2025 wieder annehmen.


Die Vertretung für uns übernehmen:

Praxis Dr. Ch. Micke, Kleine Viehstr. 30, 48653 Coesfeld, Tel.: 02541-3082

Praxis Dr. Nagel/ Dr. Walter, 48653 Coesfeld, Daruperstr. 2, Tel.: 02541-2000

Dr. Heidemann, 48653 Coesfeld, Lambertiplatz 3, Tel.: 02541-3785

Am 23.06.2025 sind wir wieder für Sie da!


Ihr Praxistem Dres. med. Lux

11. Juni 2025

Aktuelle Studie zur Qualität medizinischer Inhalte in sozialen Netzwerken erschienen ("Medfluencer, Medical Influencer, Healthcare- Influencer")!


Eine aktuelle Studie aus Australien (Nickel, B, et al.: JAMA Network Open 2025, 8, e2461940) analysierte die Qualität medizinischer Inhalte in sozialen Netzwerken (Instagram, TikTok).


Diagnostische Tests wie z.B. Ganzkörper- MRT- Untersuchungen, Tumortests für multiple Krebserkrankungen, Darmmikrobiom- Analysen, Testosteronwert- Bestimmungen Und Anti- Müller- Hormon- Test (Fertilitätstests) sind in den sozialen Medien weit verbreitet und werden gesunden Personen angeboten.

Diese sind medizinisch fragwürdig, d.h. ohne nachgewiesenen sicheren Effekt auf klinische Endpunkte bei gleichzeitigm Risiko für eine Überdiagnose und unnötige weitere diagnostische sowie therapeutische Maßnahmen.

Die oben genannte Studie kam zu dem eindeutigen Ergebniss, dass die Screening- Tests und deren Thematisierung überwiegend zu wenig differenziert und kritisch dargestellt werden. Der Großteil (80%) der "Medical Influencer") wird offentsichtlich finanziell beeinflusst und unterstützt Marketingaktivitäten der Hersteller.

Regulatorische Maßnahmen, z.B. die Kennzeichnungspflicht für Werbung, sollten unserer Meinung nach deshalb dringend intensiviert werden.

Ihr Praxisteam Dres. med. Lux

02. Juni 2025

Aus Johanna Kummer wird Johanna Lopes!

Frau Johanna Kummer hat geheiratet.

Wir wünschen Ihr und ihrem Mann ein Leben voller Freude, Liebe und gemeinsamer Abenteuer.

Das Praxisteam Dres med. Lux

29. Mai 2025

Sie möchten Ihre elektronische Patientenakte nutzen?
Unsere Praxis steht demnächst für Sie bereit.


Liebe Patientinnen, liebe Patienten,
die Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) hat begonnen.
Die gesetzlichen Krankenkassen haben für alle Versicherten, die nicht
widersprochen haben, eine ePA angelegt.

Nun werden alle Praxen, Krankenhäuser und Apotheken nach und nach
mit der nötigen Technik ausgestattet, um die ePA nutzen zu können.
Auch unsere Praxis wird Ihre elektronische Patientenakte künftig mit
Befundberichten, Arztbriefen und anderen Dokumenten aus der
aktuellen Behandlung befüllen, wenn Sie dies möchten.
Derzeit bereiten wir die technische Umsetzung vor. Spätestens ab
Oktober 2025
werden wir Ihre ePA einlesen und befüllen können.

Bei Fragen rund um Ihre elektronische Patientenakte hilft Ihnen Ihre Krankenkasse weiter.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.gematik.de/versicherte/epa-app


Ihr Praxisteam Dres. med. Lux

16. Mai 2025

Wir begrüßen Frau Viktoria Frik als neue Medizinische Fachangestellte in unserem Praxisteam zum 16.05.2025!


Frau Viktoria Frik verstärkt zum 16.05.2025 unser Praxisteam als MFA.

Wir sind glücklich mit Ihr weitere tatkräftige Unterstützung gefunden zu haben.

Wir freuen uns auf sie und wünschen ihr einen guten Start und viel Freude bei der täglichen Arbeit.


Ihr Praxisteam Dres. Lux

28. April 2025

SO LANGE SIND ÜBERWEISUNGEN GÜLTIG


Patientinnen und Patienten, die auf Überweisung bei einem Haus- oder Facharzt in Behandlung sind, benötigen nicht jedes Quartal einen neuen Schein. Denn Überweisungen sind quartalsübergreifend gültig.

Keine neue Überweisung im Folgequartal:
Ein Arzt stellt eine Überweisung zu einem Haus- oder Facharzt aus. Beginnt dieser die Behandlung in dem Quartal nach Ausstellung des Überweisungsscheins, benötigt der Patient keine neue Überweisung.

Auch nach Behandlungsbeginn gültig: Beginnt die Behandlung zwar in dem Quartal, in dem der Überweisungsschein ausgestellt wurde, wird aber erst im Folgequartal abgeschlossen, gilt der Schein weiterhin. Eine neue Überweisung wird nicht benötigt. Dies trifft auch dann zu, sollte die Behandlung bis ins übernächste Quartal oder länger andauern. Denn die Überweisung ist, soweit vom Behandlungsauftrag gedeckt, für die gesamte Behandlungsdauer gültig.


Ihr Praxisteam Dres. med. Lux

05. März 2025

Internationaler Frauentag am 08.03.2025!


Am Samstag ist internationaler Frauentag, ein Tag, der weltweit an die Rechte von Frauen erinnert.

Wir möchten hiermit auf das "Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen" aufmerksam machen.

Griff zum Telefon: Unter der Nummer 116 016 erhalten von Gewalt betroffene Frauen rund um die Uhr Hilfe.

Das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen startete im März 2013 und ist das erste 24-Stunden-Beratungsangebot für Deutschland, das unter der Nummer 116 016 und per Online-Beratung vertraulich und kostenfrei Hilfe und Unterstützung bietet.

Für viele Frauen ist Gleichstellung noch immer keine Realität und viele sind darüber hinaus von Unter-drückung und Gewalt betroffen. Doch gerade einmal 20 Prozent der Betroffenen wenden sich den Angaben zufolge an Beratungs- oder Unterstützungseinrichtungen. Das Hilfetelefon soll eine niedrig- schwellige Anlaufstelle bieten.

Das Hilfetelefon richtet sich:
an alle Frauen, die von Gewalt betroffen oder bedroht sind, ganz gleich, ob die Gewalterfahrung in der Vergangenheit oder Gegenwart liegt,
an Menschen aus dem sozialen Umfeld der Frauen, zum Beispiel Freunde und Verwandte, sowie
an Fachkräfte wie Hausärztinnen und Hausärzte, die in ihrem Berufsalltag mit dem Thema Gewalt gegen Frauen in Kontakt kommen.


Ihr Praxisteam Dres. med. Lux

16. Februar 2025

Die Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) verschiebt sich!


Wie zu erwarten war verschiebt sich die Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) aufgrund von technischen und datenschutzrechtlichen Problemen bis auf Weiteres.


Vor Mai 2025 ist nicht mit einer funktionierenden ePA zu rechnen.


Ein gutes Erklärvideo zur ePA finden Sie unter:

Elektronische Patientenakte (ePA)- Erklärvideo


Ihr Praxisteam Dres. med. Lux

01. Februar 2025

Dickdarmkrebs- Vorsorgeuntersuchung zum 01.04.2025 geändert!


Frauen und Männer haben ab 50 Jahren die Wahl zwischen

1. Darmspiegelung (Koloskopie): zweimal im Abstand von zehn Jahren

oder

2. Stuhltest (IFOBT): alle zwei Jahre


Weiterhin gilt:
Wer sich zehn Jahre nach der ersten Darmspiegelung gegen eine zweite entscheidet, kann stattdessen Stuhltests {IFOBT) machen. Bei auffälligen Stuhltests besteht außerdem immer ein Anspruch auf eine Darmspiegelung zur weiteren Abklärung.


Ihr Praxisteam Dres. med. Lux

15. Januar 2025

Aufklärungs- und Informationspflicht zur elektronischen Patientenakte (ePA)!


Wenn Sie eine elektronische Patientenakte haben sind wir gesetzlich verpflichtet, Daten aus Ihrer aktuellen Behandlung in Ihre elektronische Patientenakte (ePA) einzustellen.


Welche Daten das sind und welches Widerspruchsrecht Sie haben, entnehmen Sie bitte dem Informationsblatt "Aufklärung- und Informationspflicht zur elektronischen Patientenakte (ePA)". Dies finden Sie auf unerer Homepage unter Dokumente/ Sonstiges.


Bitte beachten Sie bitte dabei auch das Schreiben "elektronische Patientenakte (ePA) - Tipps und Hilfen".


Ihr Praxisteam Dres. med. Lux

15. Januar 2025

Elektronische Patientenakte (ePA): Digitale Gesundheitsakte soll für alle kommen!


Die elektronische Patientenakte (ePA) d.h. die digitale Gesundheitsakte für Alle, soll ab Mitte Februar 2025 für alle gesetzlich Versicherten in NRW kommen. In ihr stellen Ärztinnen, Ärzte und medizinische Einrichtungen Ihre Gesundheitsdaten ein.


Nach den neusten Informationen des Bundesgesundheitsminestriums wird sich die Ausgabe der ePA aufgrund von technischen Problemen (Datenschutz) der Telematikinfrastruktur bis auf unbekannte Zeit verschieben.


Nach Einschätzungen von Experten wird die ePA in der geplanten Form nicht zu einer Verbesserung der Versorgung führen, da viele Hersteller von Praxisverwaltungssystemen und weitere Technologiepartner die Anwendung der ePA nicht so umgesetzt haben, dass sie in den Praxen reibungslos genutzt werden können.


Hinzu kommt, dass für die Anlage einer Patientakte pro Patient in der geplanten Form eine Dauer von 20 bis 30 Minuten zusammen mit dem Patienten neben dem eigentlichen Praxisbetrieb eingeplant werden muss.

Somit ergeben sich für die Praxen ein erhebliches Zeitproblem neben dem schon voll ausgelastet Zeitbudget zur Patientenversorgung.


Laut Kassenärtzlicher Vereiniging (KVWL) wird die Befüllung der ePA durch Ärzte/ Ärztinnen frühestens erst ab April 2025 möglich sein.

Weitere Einzelheiten zum Thema elektronische Patientenakte finden Sie auf unserer Homepage unter Dokumente/ Soziales- Weitere Dokumente.

Wir bitten um Geduld und Nachsicht bis die oben genannten Probleme gelöst sind.


Ihr Praxisteam Dres. med. Lux

02. Januar 2025

Prüfungen zur Praxismanagerin in der Hausarztpraxis und Nichtärztlichen Praxisassistentin (NäPA, EVA) bestanden!.


Frau Sonja Focke hat die Zusatzqualifikation zur Praxismanagerin in der Hausartzpraxis erworben.


Frau Marina Seikan hat die Zusatzqualifikation zur Nichtärztlichen Praxisassistentin (NäPA, EVA) erworben.


Wir freuen uns sehr darüber und gratulieren herzlichst!

Unsere Praxis kann somit ihre Leistungsqualität deutlich steigern.

Ihr Praxisteam Dres. med. Lux

16. Dezember 2024

Wir machen Weihnachtsferien!


Unsere Praxis ist deshalb in der Zeit vom 23.12.2024 bis zum 27.12.2024 geschlossen.


Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Ihre E- Mail/ Ihr Fax zur Zeit nicht weitergeleitet und beantwortet werden kann.


Rezeptwünsche, Überweisungen und Terminvereinbarungen können wir somit erst ab dem 30.12.2024 wieder annehmen.


Die Vertretung für uns übernehmen:


Praxis Dr. Nemec/ Dr. Kluthe, Markt1, 48653 Coesfeld, Tel.: 02541-5277
(in der Zeit vom 23.12. bis 27.12.2024)

Praxis Dr. Ch. Micke, Kleine Viehstr. 30, 48653 Coesfeld, Tel.: 02541-3082

(am 27.12.2024


Praxis Dr. Heidemann, Lambertiplatz 3, 48653 Coesfeld, Tel.: 02541-3785

(am 23.12.2024)


Am 30.12.2024 sind wir wieder für Sie da!


Wir wünschen Ihnen schöne Feiertage.

Mit freundlichen Grüßen,

Ihr Praxisteam Dres. med. Roger und Christina Lux

08. Dezember 2024

Impfung gegen das RS- Virus (Respiratory Synzytal- Virus) jetzt Kassenleistung!


Die ständige Impfkomission(STIKO) rät ab sofort zur einmaligen RS- Virus- Impfung bei folgenden Patientengruppen:


Alle Patienten über 75 Jahren sowie, Risikopatienten über 60 Jahren mit gesundheitlichen Gefährdung infolge folgender Grundkrankheiten:


1. Angeborene und erworbene Immundefekte mit T- und/oder B-zellulärer Restfunktion,
wie zum Beispiel: bei Fehlen oder Funktionsbeeinträchtigung der Milz, bei Krankheiten der blutbildenden Organe, bei neoplastischen Krankheiten, bei HIV-Infektionen, nach Knochenmarktransplantation, vor Organtransplantation oder vor Beginn einer immunsuppressiven Therapie.

2. Chronische Krankheiten, wie zum Beispiel: Herz-Kreislauf-Krankheiten, Krankheiten der
Atmungsorgane (inklusive Asthma und COPD), Diabetes mellitus oder andere Stoffwechselkrankheiten, chronische Nierenkrankheiten/ nephrotisches Syndrom, chronischer Leberinsuffizienz

3. Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeinrichtungen ab dem Alter von 60 Jahren

Die Impfung sollte einmalig im Zeitraum von November bis März verabreicht werden.


Das RSV (respiratorisches Synzytial-Virus) ist ein Virus, das die Atemwege befällt. Die Krankheitszeichen nach einer Infektion sind in den meisten Fällen ähnlich wie bei einer Erkältung. RSV-Infektionen treten gehäuft im Winter auf. In der Regel haben bis zum Ende des zweiten Lebensjahres alle Kinder eine erste Infektion mit dem Virus durchgemacht. Im Laufe des weiteren Lebens kann man sich öfter mit RSV infizieren. Von Mensch zu Mensch
RSV wird vor allem über Tröpfcheninfektion übertragen. Beim Niesen oder Husten kann eine infizierte Person kleinste Tröpfchen, die Viren enthalten, in die Luft versprühen. Eine andere Person kann sich anstecken, wenn diese virushaltigen Tröpfchen eingeatmet werden und auf die Schleimhäute der Atemwege in Nase, Mund und Rachen gelangen. Das RS-Virus kann auch durch eine Schmierinfektion von Hand zu Hand oder über gemeinsam benutzte .


In Europa verursacht das RSV jedes Jahr schätzungsweise 250.000 Krankenhausaufenthalte und 17.000 stationäre Todesfälle bei Menschen ab 65 Jahren.


Verlauf:
Eine RSV-Infektion kann unterschiedlich schwer verlaufen. Die Krankheitszeichen können einer leichten Infektion der oberen Luftwege entsprechen. Die Erkrankung kann jedoch auch so schwer sein, dass eine Behandlung im Krankenhaus erforderlich wird (Erkrankung der unteren Atemwege). Tödliche Verläufe sind in seltenen Fällen möglich.
Die Symptomatik ist der einer Influenza- Erkrankung (klassische Grippe) ähnlich mit Schnupfen, Rachenschmerzen, Husten, Kopf- Gliederschmerzen und hohem Fieber und schwerem Krankheitsgefühl. Erwachsene mit chronischen Herz- und Lungenkrankheiten, schwachem Immunsystem oder einem Alter ab 65 Jahren können einen schweren Verlauf erleiden mit einer Lungenentzündung.
Zwischen Ansteckung mit dem RS-Virus und Ausbruch der Erkrankung vergehen 2 bis 8 Tage, durchschnittlich sind es 5 Tage. Infizierte Personen können das Virus schon einen Tag nach der Ansteckung und vor dem Auftreten von Krankheitszeichen weiterverbreiten. Die Dauer der Ansteckungsfähigkeit beträgt in der Regel 3 bis 8 Tage. Erkrankte sollten möglichst zu Hause bleiben und insbesondere Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindergärten oder Krabbelgruppen nicht besuchen. Vor allem der Kontakt zu besonders gefährdeten Risikopersonen sollte vermieden werden. Kranke Kinder sollten nicht von den Großeltern betreut werden. Erkrankte sollten die bekannten Hygieneregeln beachten.


Therapie:
Eine wirksame ursächliche Behandlung einer RSV-Infektion steht nicht zur Verfügung. Nur die Krankheitszeichen können behandelt werden. Antibiotika, die gegen Bakterien gerichtet sind, helfen gegen die Viren nicht. Wichtig ist es, viel zu trinken. Um die Nasenatmung zu erleichtern, können eine vorsichtige Reinigung der Nase, Sprays (auf Altersangabe achten) oder Tropfen mit Salzwasser hilfreich sein.


Die Impfung und deren Wirksamkeit:
Die Impfstoffe Arexvy® und Abrysvo haben eine Wirksamkeit von 82-88% gegen Infektionen der unteren Atemwege bei Menschen > 60 Jahren, schwere Erkrankungen der unteren Atemwege mit stationärer Behandlung wurden mit einer Wirksamkeit von mehr als 88,0- 94% verhindert.


Nebenwirkungen:
Wie bei allen Impfungen kann es an der Einstichstelle zu Reaktionen wie Rötungen, Schwellungen oder Schmerzen kommen, gelegentlich auch zu Schwellungen der umliegenden Lymphknoten. Nach der Impfung kann auch eine Druckempfindlichkeit, die die Bewegung stört, auftreten.
Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Kopf-, Muskel- und Gelenkschmerzen und Fieber treten selten auf. Überempfindlichkeitsreaktionen sind selten, allergische Reaktionen wurden nur in Einzelfällen oder gelegentlich beobachtet. Bei Säuglingen und jungen Kleinkindern kann es auch zu einem Fieberkrampf und in Einzelfällen auch zu einem kurzzeitigen schockähnlichen Zustand mit reduzierter Muskelanspannung und Nichtansprechbarkeit (hypoton-hyporesponsive Episode) kommen, die sich aber in der Regel schnell und ohne Folgen zurückbilden.


Wiederholungsimpfungen:
Ob eine Wiederholungsimpfung nach durchgeführter Impfung sinnvoll sein kann, ist noch nicht geklärt.


Ihr Praxisteam Dres. med. Lux

07. Dezember 2024

Wir suchen zur Unterstützung unseres Teams für sofort oder auch später:


eine Medizinische Fachangestellte (MFA) (w/m/d) in Voll- oder auch Teilzeit


Werden Sie Teil des Teams einer engagierten und teamorientierten Praxis für Innere- und hausärztliche Medizin mit breitem Ausbildungsspektrum.


Bitte richten Sie Ihre Bewerbung mit Lebenslauf an:

Gemeinschaftspraxis Dres. med. Roger und Christina Lux
Fachärzte für Innere Medizin
Lambertiplatz 3, 48653 Coesfeld
Telefon (02541) 5388
info@gemeinschaftspraxis-lux.de
www.gemeinschaftspraxis-lux.de


Ihr Praxisteam Dres. med. Lux

17. November 2024

Neuer Corona- Impfstoff !


Ab dem 19.11.2024 können wir Ihnen den neuen Corminaty- Impfstoff anbieten.

Dieser neue Impfstoff ist angepasst an die Omikron- Sublinie KP.2.

Der an die Variante JN.1 angepasste Impfstoff ist nach den Angaben des Robert- Koch- Instituts jedoch auch genauso wirksam.

Ihr Praxisteam Dres. med. Lux

15. Oktober 2024

Menschen in Hausarztverträgen (HZV) besser versorgt!


Wer z.B. in Niedersachsen an einem Vertrag zur Hausarztzentrierten Versorgung (HZV) teilnimmt, nutzt häufiger Früherkennungsuntersuchungen und Impfungen. Das belegt eine neue Analyse von AOK-Versichertendaten.

HZV-Teilnehmende nehmen häufiger Impfungen und Früherkennungsuntersuchungen wahr, zeigt eine Studie.
Hannover. Die Studie zeigt, dass die HZV die Versorgung der Menschen verbessert. Und zwar mehr als viele andere Maßnahmen, fasst Dr. Matthias Berndt die Ergebnisse einer Untersuchung von Daten der AOK Niedersachsen zusammen. Gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung und der AOK des Landes hat der Landesvorsitzende des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes Niedersachsen am Donnerstag (26.9.2024) die Studie vorgestellt.


Das langjährige Vertrauensverhältnis zum Hausarzt oder zur Hausärztin führt dazu, dass HZV-Teilnehmende deutlich häufiger wichtige Impfungen und Früherkennungsuntersuchungen wahrnehmen, erklärte Berndt. Für die Untersuchung wurden rund 631.750 HZV-Teilnehmende mit 1,49 Millionen Nicht-Teilnehmenden (Regelversorgung) für die Jahre 2021 und 2022 verglichen.

Häufiger geimpft: Demnach ist beispielsweise die Wahrscheinlichkeit, eine Grippeschutzimpfung zu erhalten, bei HZV-Teilnehmenden um 36 Prozent höher als bei Nichtteilnehmenden, bei der Gürtelrose-Impfung um 38 Prozent. Auch Früherkennungsuntersuchungen, wie Hautkrebsscreenings und Darmkrebsvorsorge, werden bis zu 52 Prozent häufiger in Anspruch genommen.

Chronisch Erkrankte profitieren ebenfalls: Sie nehmen verstärkt an Disease-Management-Programmen teil, was nachweislich zu einer besseren Versorgung ihrer Erkrankungen führt. Darüber hinaus komme es seltener zu vermeidbaren Klinikbehandlungen.


Versorgung für die Zukunft: Deutlich machten die AOK- und ärztlichen Vertreter auch, dass die bessere hausärztliche Koordination perspektivisch immer wichtiger werde. Da die ärztliche Zeit immer knapper bemessen sei, müssten Versicherte zielgerichteter die gesundheitliche Versorgung in Anspruch nehmen.


Sprechen Sie uns gerne auf die Hausarztverträge bei uns an!


Ihr Praxisteam Dres. med. Lux

30. September 2024

Neue ärztliche Mitarbeiterin in unserem Praxisteam ab dem 01.10.2024!


Wir freuen uns Frau Karin Roters als Weiterbildungsassistentin zur Fachärztin für Allgemeinmedizin als Verstärkung des Teams in unserer Praxis begüßen zu dürfen.


Frau Karin Roters bringt zur Bereicherung unseres hausärztlichen Behandlungsspektrums eine breit gefächerte Vorerfahrung im Bereich der Allgemeinmedizin mit ein.


Wir sind froh, sie für unser Team gewonnen zu haben und wünschen ihr einen schönen und erfolgreichen Start und viel Freude an Ihrer Arbeit.


Ihr Praxisteam Dres. Lux

25. September 2024

Vitamin-D-Testung und -Supplementation: Was ist wirklich sinnvoll?


Die internationale Endocrine Society hat jetzt in ihren klinischen Praxisleitlinien festgelegt, für welche Bevölkerungsgruppen eine empirische Vitamin-D-Supplementation oberhalb der empfohlenen Tagesdosis ohne nachgewiesenen Mangel oder eine entsprechende Indikation wie Osteoporose tatsächlich sinnvoll sein könnte.

Alle Empfehlungen im Überblick:
Das Leitlinien-Gremium definiert empirische Supplementierung als Vitamin D-Zufuhr, die die empfohlene Tagesdosis überschreitet und ohne Prüfung auf den Metaboliten Calcidiol (25-HydroxyVitamin D, 25(OH)D) erfolgt.

Hier die Empfehlungen im Einzelnen:

1. Kinder und Jugendliche zwischen 1 und 18 Jahren sollten zur Vorbeugung einer ernährungsbedingten Rachitis und evtl. auch von Atemwegsinfekten Vitamin-D-Supplemente erhalten. (Säuglinge unter einem Jahr ohnehin, das ist in speziellen pädiatrischen Leitlinien bereits festgelegt). In den klinischen Studien, die bei der Erstellung der Leitlinien berücksichtigt wurden, reichten die Vitamin-D-Dosierungen von 300 bis 2000 IE pro Tag. Der Durchschnitt lag bei etwa 1200 IE täglich.

2. Bei gesunden (nicht schwangeren) Erwachsenen unter 50 Jahren wird von einer empirischen Supplementation von Vitamin D über die Referenzaufnahmemenge von 600 IE/d hinaus abgeraten.

3. Bei dieser Bevölkerungsgruppe sollte auch keine routinemäßige Bestimmung von 25(OH)D-Spiegeln im Blut erfolgen.

4. Erwachsene zwischen 50 und 74 Jahren benötigen auch keine empirische Supplementation ? sie sollten aber darauf achten, die empfohlene Tagesdosis zu erreichen (600 IE/d für 50-70-Jährige, 800 IE/d für über 70-Jährige).

5. Auch bei den 50 bis 74-Jährigen sollte keine routinemäßige Bestimmung der Vitamin-D-Spiegel erfolgen, es sei denn, es bestehen Indikationen wie z.B. eine Hypokalzämie.

6. Für alle Personen über 75 wird eine empirische Supplementation empfohlen, da sich dadurch potenziell die Mortalität senken lässt. Die tägliche Einnahme geringer Dosen sollte hier gegenüber der hochdosierten wöchentlichen oder monatlichen Gabe bevorzugt werden.

7. Eine routinemäßige Testung der Vitamin-D-Spiegel wird auch für die über 75-Jährigen nicht empfohlen.

8. In der Schwangerschaft sollte immer eine routinemäßige Vitamin-D-Supplementation erfolgen, um Präeklampsien, intrauterine Mortalität, Frühgeburtlichkeit und die Rate an zu kleinen Kindern für das Gestationsalter zu reduzieren.

9. Eine routinemäßige Testung aller Schwangeren auf Vitamin-D-Mangel wird nicht empfohlen.

10. Bei Patienten mit einem Hoch-Risiko-Prädiabetes wird zusätzlich zur Lifestyle-Modifikation eine Vitamin-D-Supplementation empfohlen, um die Progression des Diabetes zu verlangsamen.

11. Bei allen über 50-Jährigen, bei denen eine Indikation für eine Vitamin-D-Gabe besteht, sollte die tägliche Gabe geringer Dosen gegenüber der nichttäglichen Gabe höherer Dosen bevorzugt werden.

12. Bei gesunden Erwachsenen sollten generell keine Vitamin-D-Spiegel bestimmt werden.

Keine routinemäßigen Vitamin-D-Bestimmungen empfohlen:
Unter dem Strich sollte somit überhaupt keine routinemäßigen Vitamin-D-Bestimmungen durchgeführt werden, solange keine speziellen Indikationen wie z.B. eine Hypokalzämie vorliegt. Grund ist auch, dass keine optimalen Zielwerte für die Vitamin-D-Versorgung bekannt sind. Die definierten Grenzwerte für eine suffiziente Versorgung oder einen Mangel wurden von der Endocrine Society aufgegeben. Kinder, Schwangere und Senioren über ab 75 sollten immer Vitamin-Supplemente erhalten, gesunde Erwachsene ansonsten nicht.

Ihr Praxisteam Dres. med. Lux

26. August 2024

Der angepasste Corona-Impfstoff Corminaty J.N1 von Biontech ist da (Variante JN.1)!


Für Corona-Auffrischimpfungen ist nun ein angepasster Impfstoff für die aktuell kursierende Virusvariante JN.1 (Fa. Biontech) verfügbar.

Die Impfung bleibt auch weiterhin eine wichtige Säule beim Schutz der Bevölkerung vor Corona-Erkrankungen. Dies gilt insbesondere für vulnerable Menschen aus Risikogruppen. In Deutschland vorherrschend ist derzeit die JN .1-Sublinie KP.3 mit einem Anteil von rund 55 Prozent. Die Sublinie KP2 hat zur Zeit einen Anteil von 23 Prozent.


Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt besonders gefährdeten Personengruppen eine jährliche Auffrischimpfung im Herbst. Damit solle ein bestmöglicher Schutz während der erwartbaren Infektionssaison erreicht werden. Zu den Gruppen gehören unter anderem Menschen ab 60 Jahren und solche ab 6 Monaten mit einer Grunderkrankung, die mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Covid-19-Verlauf einhergehe.


Parallel dazu empfehlen wir für die oben genannte Gruppe gleichzeitig eine Grippe- Impfung (Influenza- Virus).


Aufgrund der hohen Anzahl von zu Impfenden bieten wir Ihnen folgende Impfblöcke in unseren Sprechstunden an:


Dienstag und Donnerstag nachmittags von 15- 17.30 Uhr.


Melden Sie sich bitte vorher telefonisch oder per Email an!


Patienten/ Patientinnen ohne Termin können wir leider nicht impfen!.


Bitte vergessen Sie nicht Ihren Impfpass.


Ihr Praxisteam Dres. med. Lux

08. August 2024

Hitzebelastung- Klimawandel- Todesfälle durch Hitze!


Mehr als 60.000 hitzebezogene Todesfälle hat es einer neuen Berechnung zufolge im Sommer 2022 in Europa gegeben, dem bisher heißesten Sommer auf dem Kontinent seit Beginn der Aufzeichnungen.

Deutschland hatte mit 8173 Toten die drittmeisten Hitzeopfer zu beklagen, nach Italien (18.010) und Spanien (11.324). Umgerechnet waren es 98 Hitzetote pro Millionen Einwohner, damit steht Deutschland unter 35 europäischen Statten auf Rang 13.

Hitzebezogene Todesfälle sind nicht leicht zu erfassen, denn Hitze als direkte Todesursache, etwa bei einem Hitzschlag oder einem Sonnenstich, wird eher selten angegeben ? hierzulande in durchschnittlich nur 19 Fällen pro Jahr.

Auch in diesem Jahr sind die Auswirkungen der Hitze schon zu spüren: Zwischen Anfang April und Anfang Juli starben laut dem BMG bereits rund 1.500 Menschen an den Folgen extremer Hitze.

In diesem Rahmen dieser Gefährdung ist auch der neue Hitzeschutzplan des BGM zu sehen:

Der Plan sieht eine stärkere Sensibilisierung der Bevölkerung für die Gefahren durch Hitze vor. Vor allem besonders gefährdete Menschen, wie Ältere, chronisch Erkrankte, Kranke, Schwangere, Kinder sowie Obdachlose sollen mit Verhaltenshinweisen versorgt werden. Zu diesen zählen beispielsweise viel Trinken, körperliche Anstrengung vermeiden oder im Schatten aufhalten.

Weitere Informationen und Schutzmaßnahmen finden sie auf unserer Homepage unter:

Dokumente/ Prävention unter
"Hitzeeinwirkungen- Klimawandel" und unter
"Hitzeeinwirkungen- Tipps für Patienten"


Ihr Praxisteam Dres. med. Lux

21. Juni 2024

Abschlussprüfung zur Medizinischen Fachangestellte (MFA) sehr erfolgreich abgelegt!


Frau Christina Niebert hat Ihre Prüfung zur medizinischen Fachangestellten sehr erfolgreich

abgeschlossen und arbeitet nun als MFA in unsererem Praxisteam weiter.

Herzlichen Glückwunsch dazu, wir sind sehr stolz auf sie.

Wir wünschen Ihr weiter viel Erfolg und Freunde in Ihrem Beruf.


Ihr Praxistaem Dres. Lux

17. Juni 2024

Planetary Health Diet: ein möglicher Ernährungsplan


Giftstoffe, Bodenverlust, Übergewicht: Der eigene Speiseplan ist mit den Problemen unseres Planeten eng verknüpft. Expert:innen haben mit der Planetary Health Diet eine Ernährung entworfen, die die globalen Probleme lösen soll von Schadstoffemissionen bis hin zu Krankheiten. So sollte der perfekte Ernährungsplan für Erde und Gesundheit aussehen.

Die Besonderheit der sogenannten Planetary Health Diet besteht darin, dass sie gleichermaßen die Gesundheit des Menschen und die unseres Planeten in den Fokus rückt. Ein internationales Team aus 37 Forscher:innen hat mit diesem Anspruch einen speziellen Speiseplan entworfen und das Ergebnis im Januar 2019 in der Fachzeitschrift "The Lancet" veröffentlicht.
Der Ernährungsplan der Planetary Health Diet ist nicht zwangsläufig vegan obwohl das im Hinblick auf den ökologischen Fußabdruck die beste Lösung wäre. Doch Gemüse und Hülsenfrüchte spielen dennoch immer eine zentrale Rolle.


Planetary Health: Wie lassen sich 2050 10 Milliarden Menschen ernähren?
Die Expert:innen der EAT-Lancet-Kommission kommen aus den verschiedensten Bereichen, von Politik über Agrarwissenschaft und Gesundheit bis Umweltschutz. Das Ziel ihrer zweijährigen Forschungsarbeit: eine gesunde und nachhaltige Strategie zu entwickeln, wie sich auch im Jahr 2050 die Weltbevölkerung ernähren lässt, die laut Prognosen auf zehn Milliarden anwachsen wird. Und zwar ohne dass die Erde dabei bis über ihre Grenzen ausgebeutet wird und ohne dass globale Probleme wie Zivilisationskrankheiten, Hungersnöte und die Erderwärmung die Oberhand gewinnen.
Im Klartext bedeutet das: Die Menschheit muss insgesamt den Verzehr von rotem Fleisch und Zucker drastisch reduzieren und zwar um die Hälfte. Auf der anderen Seite muss der Gemüseanteil unserer Nahrung enorm ansteigen. Auch Obst, Nüsse und Hülsenfrüchte sollten in größeren Mengen verzehrt werden.


Der Globaler Norden leidet an Übergewicht
Doch wir müssen unsere Ernährung nicht nur umstellen, um die gesamte Weltbevölkerung ernähren zu können. In einigen Teilen der Welt führen Übergewicht und Fettleibigkeit zu drastischen gesundheitlichen Problemen. 13 Prozent aller Todesfälle in Europa werden auf Übergewicht und Fettleibigkeit zurückgeführt. In Deutschland sterben jedes Jahr rund 100.000 Menschen an den Folgen, knapp 60 Prozent der Erwachsenen sind übergewichtig.


So sieht der Plan der Planetary Health Diet aus:
Täglicher Konsum von folgenden Lebensmittel:
- Gemüse: 300 Gramm (200-600 Gramm)
- Milchprodukte (Vollmilch oder aus dieser Menge hergestellte Produkte): 250 Gramm (0-500 Gramm)
- Vollkorngetreide (Reis, Weizen, Mais oder andere): 232 Gramm
- Obst: 200 Gramm (100-300 Gramm)
- Hülsenfrüchte: 75 Gramm (0-100 Gramm)
- Nüsse: 50 Gramm (0-75 Gramm)
- Stärkehaltiges Gemüse (Kartoffeln, Maniok): 50 Gramm (0-100 Gramm)
- Ungesättigte Fette: 40 Gramm (20-80 Gramm)
- Zucker (alle Süßungsmittel): 31 Gramm (0-31 Gramm)
- Geflügel: 29 Gramm (0-58 Gramm)
- Fisch: 28 Gramm (0-100 Gramm)
- Rotes Fleisch (Rind, Lamm, Schwein): 14 Gramm (0-28 Gramm)
- Eier: 13 Gramm (0-25 Gramm)
- Gesättigte Fette: 11,8 Gramm (0-11,8 Gramm)


Natürlich handelt es sich dabei um tägliche Durchschnittswerte, aus 28 Gramm Fisch und 13 Gramm Ei lässt sich schließlich kaum eine anständige Mahlzeit zubereiten. Doch es sind Richtwerte, die bei der Zusammenstellung der Lebensmittel auf dem Teller helfen können. Insbesondere die insgesamt 300 bis 900 Gramm Obst und Gemüse und die geringe Menge an Fleisch sind auffällige Fixpunkte.
Die Werte in Klammern bedeuten, dass hier eine Spannbreite vorgesehen ist, die es erlaubt, die Planetary Health Diet für jeden Menschen flexibel umzusetzen. So ist zum Beispiel eine Interpretation dieses Modells möglich, bei der überhaupt keine tierischen Produkte verzehrt werden und auch eine für Flexitarier:innen, die alle zwei Wochen ein kleines Steak essen. Denn mehr als rund 100 Gramm Fleisch die Woche sollten wir nach der planetaren Gesundheitsdiät nicht essen.


Unsere Umwelt leidet unter unserem Fleischkonsum
Der Speiseplan benötigt mehr Obst, Gemüse und Nüsse, dafür weniger Fleisch und Zucker. Denn dass die Umwelt unter den derzeitigen Essgewohnheiten und vor allem am hohen Fleischkonsum leidet, ist Fakt. Die intensive Landwirtschaft und allen voran die Viehzucht belastet Umwelt und Böden: Artenreiche Böden werden zu Ackerland und intensiv genutzt und gedüngt; Unkrautvernichtungsmittel töten Insekten und führen zu einem massiven Bienensterben; Mikroplastik etwa aus Silageplanen gelangen in die Umwelt und unsere Gewässer.
Das wirkt sich auch auf die Artenvielfalt aus: Inzwischen werden fast 60 Prozent der Säugetiere auf der Erde als Nutztiere gehalten, darunter Rinder, Schweine und Hühner. Wildlebende Säugetiere machen nur noch einen geringen Anteil aus. Auch wenn der Fleischkonsum in Deutschland seit wenigen Jahren leicht rückläufig ist, steigt global der Hunger nach Fleisch. Um einen intakten Planeten zu erhalten, müsste die Ernährung grundlegend geändert werden.


Es geht um ein neues Koordinatensystem

Bekannt ist, dass auf der Welt sehr unterschiedlich gegessen wird, es gibt nicht die eine Antwort, die eine Ernährung. So ist es nicht sinnvoll, etwa die mediterrane Kost zu idealisieren oder jedem Menschen auf der Welt generell den Verzehr von Fisch zu empfehlen. Bei der Planetary Health Diet geht es vielmehr darum, einen Referenz-Speiseplan zur Verfügung zu stellen, der für jede Ernährungsform auf der ganzen Welt angepasst werden kann und sollte.


Ihr Praxisteam Dres. med. Roger Lux

26. Mai 2024

Für Demokratie und Freiheit!


Angesichts der immer offeneren Angriffe gegen die freiheitliche Grundordnung, gegen Einzelne und gegen einzelne Gruppen ist es uns Ärzten/ Hausärzten eine Verpflichtung, aufzustehen und sich zu Demokratie, zu Freiheit und Diversität zu bekennen.

Menschenwürde wird nicht gewährt - sie ist ein Lebensrecht!.

Wir sprechen uns gegen rechtspopulistische und auch rechtsextreme Strömungen aus, die an Einfluss gewonnen haben.

Dabei werden antidemokratische, rassistische und zutiefst menschenfeindliche Ressentimente geschürt.

Unsere Praxis steht allen Menschen offen - unabhängig von ihrer Herkunft, sexuellen Orientierung, sozialen Stellung oder jeglichen anderen Faktoren.

Wir schliessen uns der Erklärung des HÄV (Hausärzteverband), der DEGAM (Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin) für Demokratie und Menschenrechte und gegen Hass und Rassismus an.


Ihr Praxisteam Dre. med. Lux

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